Leserbrief: Sozial ist, was Arbeit schafft

Anlässlich der Podiumsberichterstattung zur Unternehmenssteuerabstimmung lässt sich der Grüne Kantonsrat Michael Töngi in der "Neuen LZ" mit folgender Aussage zitieren: "Wenn die Migros ein neues Produkt ins Sortiment nimmt, das floppt, nimmt sie es  wieder raus". Da mag Herr Töngi Recht haben, macht in der Ausführung aber einen kapitalen Fehler: Er geht hin und erhöht den Preis des Produkts um satte 50 Prozent. Was dann passiert ist, dass das Produkt boykottiert wird. Wenn man nun das Preisschild für die Unternehmenssteuern um 50 Prozent erhöht, darf man sich nicht wundern, wenn Unternehmen dem Kanton Luzern die kalte Schulter zeigen und Arbeitsplätze verloren gehen. Schade, dass es Kreise gibt, die sich gebetsmühleartig wünschen, dass die Luzerner Steuerstrategie scheitern möge. Die Folgen für die Arbeitsplätze und das Weiterkommen des Kantons Luzern scheinen sie nicht wirklich zu kümmern.

 

Wo bleibt hier die soziale Verantwortung?

 

 

 

Charly Freitag, Kantonsrat FDP, Beromünster